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Schule anders
denken

Eine "Schule im Aufbruch" stellt sich vor

Wir versuchen immer, den Kindern in der Schule Sachwissen beizubringen. Dabei haben Pädagogen schon vor hundert Jahren darauf hingewiesen, dass es nicht darauf ankommt, einfach nur die Kulturgüter an die Kinder weiterzugeben, sondern darauf, in den Kindern immer wieder neu den Geist zu wecken, der die Kulturgüter hervorbringt. Das heißt, am Ende ginge es in unseren Schulen nicht primär darum, dass alle perfekt Mathe, Englisch und Deutsch oder sonst was können, sondern dass sie begeisterte Lerner und Entdecker dessen sind, was Mathe, Englisch und Deutsch beinhaltet. Das ist etwas völlig anderes. Schon die alten Griechen haben gesagt: Es geht nicht darum, Fässer zu füllen, sondern Fackeln anzuzünden.

Prof. Dr. Gerald HütherNeurobiologe, Schwerpunkt Lernen

Staatlich anerkannte Pilotschule

Im Jahr 2016 haben sich die DPFA-Regenbogen-Schulen Rabenau sich der von Professor Gerald Hüther gegründeten Initiative „Schule im Aufbruch“ angeschlossen. Seitdem arbeiten wir intensiv und systematisch an einer neuen, veränderten Lernkultur an unserer Schule. Darüber hinaus sind wir innerhalb der DPFA Akademiegruppe eine Pilotschule für selbstorganisiertes Lernen und Medienkompetenz.

Grundlage unserer Arbeit sind die sächsischen Lehrpläne für Grundschule, Oberschule und Beruliches Gymnasium sowie die gesetzlich festgelegten Bildungsstandards. In unserem Schulgebäude sind eine Grundschule, eine Oberschule und ein Berufliches Gymnasium verortet. Die familiäre Atmosphäre und die Einzügigkeit sind Alleinstellungsmerkmale unserer Einrichtung.

Die DPFA-Regenbogen-Grundschule und die DPFA-Regenbogen-Oberschule sind stattlich anerkannte Ersatzschulen und können alle Bildungsempfehlungen und Zeugnisse ausstellen sowie Prüfungen im eigenen haus durchführen.
Das Berufliche Gymnasium befindet sich im Anerkennungsverfahren, so dass sich die Schüler des aktuellen Abschlussjahrgangs einer Schulfremdenprüfung unterziehen.

Das macht eine "Schule im Aufbruch" anders


Selbstorganisiertes Lernen und das kompetente Kind

Gelernt wird in einem rhythmisierten Ganztag mit einem offenen Beginn ab 7:30 Uhr. Jeder Tag startet mit der selbstorganisierten Lernzeit. Schüler, die sich bereits in den entsprechenden Räumen befinden, in denen sie arbeiten möchten, können demnach schon eher mit ihrer Arbeit beginnen. Verbindlicher Start ist für alle 8:10 Uhr.

Da der Vormittag die aktivste Zeit des Lernens ist und die höchste Disziplin und Anstrengungsbereitschaft von den Schülern verlangt, wird sie durch die Pädagogen eng betreut. Während dieser Phase des Tages suchen sich die Schüler selbst Materialien und Themen, mit und an denen sie arbeiten möchten. Diese beziehen sich dabei immer auf die Lehrplanschwerpunkte innerhalb der jeweiligen Klassenstufe und sind auf diese Weise mit den Unterrichtsinhalten verknüpft.

Das Logbuch: Lernbegleitung

Den roten Faden bildet dabei das Logbuch, welches bereits in der Grundschule in allen Klassen eingeführt und nun systematisch auf die weiterführenden Schulen übertragen und angepasst wird.

Im Logbuch dokumentieren die Schüler ihre Lernfortschritte und reflektieren wöchentlich ihr Arbeits- und Sozialverhalten. Gemeinsam mit den Pädagogenteams wird die Arbeit im Logbuch wöchentlich mit jedem Schüler diskutiert und geprüft.

So funktionieren Lernbausteine

Der Fachunterricht schließt sich an die selbstorganisierte Lernzeit an. In diesem kommen verstärkt sogenannte Lernbausteine zum Einsatz. In diesen Lernbausteinen werden die Lehrplaninhalte von verschiedenen Fächern miteinander verknüpft und von den jeweiligen Lehrkräften inhaltlich zusammenhängend aufbereitet. Auf diese Weise werden multiple Sichtweisen auf die unterschiedlichen Lerninhalte ganzheitlich sichtbar und bilden die Komplexität der heutigen Zeit anschaulich ab.

Rhythmisierter Ganztag?!

Der optimale Rhythmus des Tagesablaufes nimmt in der Konzeption der Schule mit Ganztagsangeboten eine zentrale Stellung ein. Der Unterrichtstag beginnt mit einer individuellen Ankommensphase von etwa 40 Minuten, in der sich jeder Schüler unter Aufsicht auf die Unterrichtszeit einstellt. Der Beginn des Unterrichts ist fließend, beginnt aber für alle verbindlich um 8.10 Uhr.

Innerhalb einer Blockphase gibt es, ebenfalls unter Anleitung, Entspannungsphasen. Die dafür nötigen Entspannungstechniken werden parallel dazu in Kursen des Nachmittagsangebotes erworben.

Während des Tages gibt es zwei große Pausen, eine Frühstückspause von 20-30 Minuten und eine Mittagspause von ca. 60 Minuten. Diese können alle Schüler individuell oder gemeinsam mit anderen Schülern, Lehrkräften oder anderen Partnern nutzen.

Ein wichtiges Element für die Lern- und Entspannungsphasen sind die klassenspezifischen Gesprächskreise, die wöchentlich durchgeführt werden und in denen die Schüler sich zu bestimmten Inhalten verständigen. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Sozialkompetenzen, insbesondere der Selbstreflexion.

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