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Literatur wird lebendig


Für die Klassen 4 und 5 wurde Literatur auf besondere Weise lebendig: Der Autor Boris Koch war an unserer Schule zu Gast und stellte den Schülerinnen und Schülern seine Buchreihe Die Schule des Schreckens vor. Der erste Band war in den Klassen bereits Gegenstand des Deutschunterrichts gewesen.

Die Schule des Schreckens erzählt von einer geheimnisvollen Schule, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint. Immer wieder erleben die Schülerinnen und Schüler spannende und ungewöhnliche Abenteuer. Auf witzige Weise greift das Buch dabei auch das Thema Lehrermangel auf.

Ein Autor erzählt von seinem Weg

Zu Beginn erzählte Boris Koch zunächst von sich selbst, seiner Familie, seinem beruflichen Werdegang und davon, wie die Idee zu Die Schule des Schreckens entstanden ist. Anschließend las er aus der Buchreihe vor. Da die Kinder den ersten Band bereits kannten, gab es auch Einblicke in Band 2 sowie einen kleinen Ausblick auf Band 3.

Viele Fragen — und ehrliche Einblicke

Besonders lebendig wurde die Begegnung im anschließenden Gespräch. Die Fragen der Kinder waren bunt gemischt: Sie wollten unter anderem wissen, wie lange Boris Koch an einem Buch schreibt, wie er auf die Namen seiner Figuren kommt, ob weitere Bände geplant sind und wie viele Bücher er insgesamt schon geschrieben hat. Auch das Leben als Autor interessierte die Schülerinnen und Schüler sehr — ob man mit Büchern reich werden kann, wer an einem Buch verdient und ob ein Autor auf der Straße erkannt wird.

Boris Koch sitzt an einem Tisch und signiert ein Exemplar seines Buches Die Schule des Schreckens für ein Kind.
Boris Koch steht vor einer Schülergruppe in der Aula und spricht während der Autorenlesung zu den Kindern.
Mehrere Bücher und Lesezeichen der Reihe Die Schule des Schreckens liegen auf einem Tisch.

Rein in die Geschichte!

Die Art, wie Boris Koch vorlas, kam bei den Kindern gut an: lebhaft, humorvoll und mit spürbarer Freude an der Geschichte. Auch wenn die Meinungen zu einer gemeinsamen Klassenlektüre naturgemäß unterschiedlich ausfallen können, gab es viele interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer — und einige echte Fans, die bereits weitere Bände lasen oder ihre eigenen Bücher mitgebracht hatten.

Bücher, Autogramme und Lesezeichen

Zum Abschluss nutzten viele Schülerinnen und Schüler begeistert die Signierrunde. Es wurden Bücher signiert, Autogrammkarten gesammelt und passende Lesezeichen verteilt. So wurde aus der Lesung nicht nur eine Begegnung mit einem Autor, sondern auch ein besonderer Moment rund ums Lesen, Fragenstellen und Entdecken.

Ermöglicht durch den Sächsischen Literaturrat

Wir danken Boris Koch herzlich für seinen Besuch und dem Sächsischen Literaturrat für die Förderung, durch die diese Lesung ermöglicht wurde.

Boris Koch zu Gast an unserer Schule: Bei der Autorenlesung zu Die Schule des Schreckens erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Buchreihe, stellten ihre Fragen und nutzten die anschließende Signierrunde. Fotos: Anja Lange-Berg