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Ferienprogramm: Exkursionen zur Berufsorientierung


Zu spannenden Exkursionen hat Praxisberaterin Bettina Höhne die Schülerinnen und Schüler der Oberschule eingeladen. Die Jugendlichen haben in den Ferien Gelegenheit, die Unternehmen kennenzulernen, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und sich zu fragen: Wäre das etwas für mich?

Das Programm, welches drei Praxisberaterinnen der Region für ihre Schulen zusammengestellt haben, ist vielseitig: vom Besuch in der Bibliothek, über die Technischen Sammlungen Dresden, die Polizeidirektion Dresden, die Städtischen Galerien der Landeshauptstadt und GlobalFoundries Dresden. Auch bei HAINSBERG Papier Freital konnten die Jugendlichen vor wenigen Tagen Eindrücke sammeln und eigenes Büttenpapier schöpfen. Ein Schüler wird sich dort nun für ein Praktikum bewerben.

 

Die Jugendlichen werden mit hauseigenem Tee begrüßt und erhielten eine Einführung in die Unternehmensgeschichte. Fotos: DPFA Rabenau

 

Jugendliche lernen ein regionales Unternehmen kennen

Eine der Exkursionen führte am 27. Juli zum Bombastus-Werke Aktiengesellschaft in Freital. Das regionale Unternehmen produziert seit 1904 Naturheilmittel und ist vor allem für seine Produkte mit Salbei bekannt. Zur Begrüßung gab es Tee aus eigener Produktion, dann ging per Vortrag mit Videosequenzen die Reise durch das Unternehmen los. Sieben Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Klassen 8 und 9 erhielten dank Videos detaillierte Einblicke unter anderem in den Anbau und die Verarbeitung von Salbei sowie die Produktion der verschiedenen Heilmittel.

Der Vortrag machte deutlich, wie viele verschiedene Fachrichtungen bei Bombastus mitwirken: von der Landwirtschaft über die Forschung, Technik und Vertrieb und viele mehr. 150 Mitarbeitende produzieren und vertreiben ca. 200 Produkte. Besonders beeindruckend war für die Jugendlichen schließlich der Besuch eines Lagers. Klaus Rammer erklärte genau, was alles beachtet werden muss und welche Maßnahmen ergriffen werden, damit die Pflanzenteile sicher und gut gelagert zu einwandfreien Produkten verarbeitet werden können.

 

Im Lager duftet es nach Kräutern. Die Teilnehmenden erhalten Eindrücke von der Lagerung und Verarbeitung der natürlichen Rohstoffe und können Fragen zur Arbeit im Unternehmen stellen. Foto: DPFA Rabenau

 

Informationen zu Ausbildungsberufen

Im Gespräch mit Rolf Bergmann, der für die Ausbildungen im Unternehmen verantwortlich ist, haben sich die Jugendlichen konkret über die Ausbildungsberufe informiert. Bombastus bildet Pharmakanten und Pharmakantinnen sowie Chemielaborant:innen und Fachkräfte für Lagerlogistik nach Bedarf aus. Die Jugendlichen konnten Fragen zu den Voraussetzungen und zum späteren Gehalt stellen. „Wir schauen bei den Bewerbungen besonders auf die Leistungen in den Naturwissenschaften. Aber auch die Kopfnoten sind uns wichtig“, erklärt Rolf Bergmann. Denn ein gutes Teamwork werde bei Bombastus hochgeschätzt.

Seine Empfehlung an die Jugendlichen lautete: „Orientiert euch frühzeitig, nutzt Messen, Veranstaltungen, das Internet und macht Praktika!“ Mit den Exkursionen zu regionalen Unternehmen waren die Jugendlichen schon auf einem guten Weg. „Das war total interessant“, sagte eine Teilnehmerin. Aber wahrscheinlich fände sie bei Bombastus nicht ihren Traumberuf. Auch das ist eine wichtige Erkenntnis, die zur Berufsorientierung dazu gehört.

 

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